Vom 14. bis zum 26. August fanden in Singapur die ersten Youth Olympic Games statt. Dieses internationale Sportereignis soll von nun an alle zwei Jahre für Athleten im Alter von 14 bis 18 veranstaltet werden.
Am 18. August besuchte Willi Lemke das Kultur- und Bildungsprogramm der Spiele. Die 3.600 jungen Teilnehmer werden dort ermutigt, über ihre Leidenschaft und ihr Können im Sport hinauszugehen. Sie werden durch das Kultur- und Bildungsprogramm (CEP) herausgefordert, in ihrer Freizeit andere Fähigkeiten zu erlernen, zu teilen und Freundschaften zu knüpfen. Dieses Programm zielt darauf, den Athleten wichtige Themen ihres Sportes nahezubringen, u.a. die Bedingungen eines gesunden Lebens oder die Gefahren von Doping. Darüber hinaus wird ihnen gegenseitige Verantwortung im alltäglichen Miteinander beigebracht. Verschiedene internationale Organisationen, darunter UNAIDS, UNEP and UNICEF, unterstützen das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Organisatoren in diesen Programmen.
"Dies ist eine einzigartige Gelegenheit für junge Athleten, einen Blick hinter die Kulissen von Sportwettbewerben zu werfen und sich für globale Fragen und Problematiken zu öffnen," sagte Willi Lemke in einer Rede an die Teilnehmer des UNICEF Workshops. Später, im Laufe einer Rede vor Jugendlichen des UNAIDS Workshops, betonte er die Pflichten, die auch und vor allem erst nach den Spielen für sie erwachsen würden: "Die Erfahrungen, die ihr hier gemacht habt, werden euch die Möglichkeit geben, als Botschafter in eure Heimatorte zurückzukehren. Indem ihr mitteilt, was ihr gelernt habt, werdet ihr andere ermutigen können, selbst Veränderungen voranzutreiben."
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